Philosophie unter Palmen

Auch in diesem Jahr wollten wir bereits Anfang Februar mit mehreren Veranstaltungen in der ersten Februarwoche Akzente setzen. Ein besonderer Höhepunkt war dabei unser zweites Gärtnerei-Gespräch unter dem Titel „Philosophie unter Palmen“. Als Gäste durften wir den Schriftsteller Michael Köhlmeier sowie den emeritierten Professor der Universität Wien, Konrad Paul Liessmann, begrüßen.
 
 
 

 

Das anregende Gespräch widmete sich Themen, die uns derzeit alle beschäftigen. Michael Köhlmeier eröffnete die Diskussion dabei ganz unverfroren mit der Frage, wie Konrad Paul Liessmann zur Abschaffung des Lateinunterrichts steht.

 

Schon bald weitete sich der Austausch auf große Themen unserer Zeit aus – von Bildung über ein mögliches Social-Media-Verbot bis hin zu einer Zukunft voller täuschend echter Bilder. Auch die Sorge vor einem Krieg in Europa fand im Gespräch ihren Platz.
 
 
 
Der kurzweilige Abend fesselte rund 300 Besucherinnen und Besucher, die dem Gespräch aufmerksam folgten. Der Austausch zwischen den beiden Gästen verlief – wie immer – völlig unabgesprochen und gewann gerade dadurch an Intensität.
 
 
Unser Dank gilt den beiden für die differenzierte Beleuchtung der Themen aus verschiedenen Blickwinkeln. Gerade dieser Perspektivenwechsel ermöglicht es, sich eine eigene Meinung zu formen.
 
 
Summa summarum bleibt der Appell, dem Schönen wieder mehr Bedeutung zu geben und die Betriebswirtschaft nicht zum alleinigen Maßstab unseres Lebens zu machen. Wir Gärtner beschäftigen uns schließlich mit Schönheit und könnten hier vielleicht mit gutem Beispiel vorangehen.
 
 
 
Tags darauf durften wir bereits zum zweiten Mal Norbert Schneider mit seiner kongenialen Band bei uns begrüßen. Auch diesmal genoss das Publikum das Konzert von der ersten Minute an – und am Ende blieb niemand mehr auf seinem Platz, sondern ließ sich von der genialen Musik mitreißen und zum Mittanzen bewegen. Und während ich diese Zeilen schreibe startet unser Weinfest in seine nächste Runde. Drei Tage – drei gänzlich unterschiedliche Erlebnisse. Ich denke es war für jeden etwas dabei und bedanke mich abermals bei allen, die gekommen sind! 
 
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