Umwelt-Juwel 2013

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Die Gärtnerei selbst ist ja bei der Bauplanung auf den Florianer Gartenpavillon (erbaut 1681 von Carlo A. Carlone) ausgerichtet worden. Und so war es auch klar, dass das „Cafe unter Palmen“ mit Ausblick auf eben diesem erfolgt ist. Nachdem die Konstruktion in klaren Linien und möglichst zeitlos sein sollte wurde der First für dieses Haus einfach etwas höher gebaut. Mit 8,5 Metern Höhe, 15 Metern Breite und 300m² Gesamtfläche fasst es bei  Veranstaltungen für über 300 Personen Platz.

Den Titel Palmenhaus haben letztendlich unsere Kunden dem Haus gegeben. Neben Palmen finden sich aber auch der Vielfalt wegen viele andere Kübelpflanzen in diesem Haus. So reifen auch Bananen, Zitrusfrüchte oder Baumtomaten – sogenannte Tamarillos –  hier aus. Und mediterrane Schönheiten wie Echte Zypressen und Olivenbäume oder im Sommer der großblättrige „Chinesische Sonnenschirmbaum“ bereichern das Haus mit deren Optik. Durch die Haltung in Töpfen können die Pflanzen auch immer wieder neu arrangiert bzw. der Saison entsprechend bereichert werden.

Vizebürgermeister Gerald Salzner überreichte den Preis stellvertretend für die Marktgemeinde St. Florian

Vizebürgermeister Gerald Salzner überreichte den Preis stellvertretend für die Marktgemeinde St. Florian

2008 wurde mit Rainhard Fendrich dieses Haus erstmals vor über 350 Personen als „Konzerthaus“ eingeweiht. Nach dem großartigen Erfolg gaben sich auch Erika Pluhar, Peter Simonischek und Brigitte Karner und 2011 die international erfolgreiche Sängerin Rebekka Bakken die Ehre. Und der „Wilde Gärtner“ Roland Düringer brachte die Lachmuskeln der Besucher zur Ekstase. Fixpunkt seit über fünf Jahren ist das Florianer Sommerkino Anfang Juli und seit letztem Sommer auch das Sommer-Impro-Theater Anfang August.

In der Regel wird das Haus als Cafehaus genutzt. Hundert Sitzplätze stehen zwischen den Pflanzen zur Verfügung. Das Cafe wird als Kundencafe verstanden und wird daher auch in dieser noch „überschaubaren“ Größe gehalten. Die hausgemachten Mehlspeisen und bester italienischer Cafe – von der Triester Rösterei Hausbrandt – tragen hoffentlich zu einem gelungenen Ganzen bei.

Fotos Helmut Ploberger

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