Musik von Frauen – Musik von Liebe


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Valentinskonzert am 14. Februar 2020

In ihrem dritten Konzert bei uns widmet sich Sopranistin Elvire de Paiva e Pona mit Pianistin Joana Rolo Liedern, die ausschließlich von Komponistinnen und Interpretinnen geschrieben wurden. Der Bogen spannt sich von Liedern von Clara Schumann, Fanny Mendelssohn, Florence Price bis Edith Piaf.

Um telefonische Voranmeldung unter 07224/80881-30 wird gebeten. Die Veranstaltung findet am 14. Februar 2020 im Palmenhaus statt – Beginn 19 Uhr, Einlass 18 Uhr – Freie Sitzplatzwahl an den Tischen, Eintritt frei!

In diesem Konzert widmen sich die Sopranistin Elvire de Paiva e Pona und die Pianistin Joana Rolo Liedern, die ausschließlich von Komponistinnen und Interpretinnen geschrieben wurden. Das Programm beginnt mit romantischen Liedern zweier berühmter Komponistinnen des 19. Jahrhunderts: Fanny Mendelssohn und Clara Schumann. Ihre Verbindungen zu Felix Mendelssohn und Robert Schumann gaben diesen beiden Frauen eine besondere Aufmerksamkeit, die viele andere Komponistinnen nicht hatten.

Ihre Arbeit steht im Zentrum des deutschen Liedes der Romantik. Danach werden zwei erstaunliche klassische Komponistinnen des 20. Jahrhunderts vorgestellt: Lili Boulanger und Isabelle Aboulker. Noch immer im Kontext der französischen Musik – und nicht nur im klassischen Repertoire – wird auch Musik aus anderen Stilrichtungen untersucht, wie zum Beispiel Songs der unverkennbaren französischen Interpretinnen Barbara und die unvergessliche Edith Piaf.

Wir werden auch in die Neue Welt reisen, um die Musik von Florence Price zu entdecken, der ersten gefeierten afroamerikanischen Komponistin, deren Musik zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Mischung aus klassischer Tradition und den Melodien von Black Folk und spirituellen Liedern darstellte. Noch immer an der Grenze zwischen gelehrten und volkstümlichen Traditionen wird auch die brasilianische Nationalheldin Chiquinha Gonzaga nicht vergessen.

Die Vielfalt der Stile, historischen Kontexte, gesprochenen Sprachen und Regionen der Welt verleiht diesem Programm einen vielseitigen und originellen Charakter. Da wir Komponistinnen vorstellen, die der Öentlichkeit zum Teil nicht bekannt sind, werden in Kürze das Leben und die Werke der einzelnen Autoren vorgestellt, was dieses Konzert zu einer interaktiven Erfahrung macht.

Sie ist eine portugiesische Pianistin, die in Lissabon, Krakau und Rotterdam bei António Toscano, Aquiles Delle Vigne, Ewa Bukojemska, Jean-Bernard Pommier und Bart van de Roer studierte, mit denen sie den Master in Performance am Rotterdamer Konservatorium abschloss. Die facettenreiche Pianistin Joana Rolo tritt regelmäßig als Solo und im Ensemble auf und hat Projekte im Bereich Tanz und Stummfilm entwickelt. Solo nahm sie unter anderem an Meisterkursen bei Imogen Cooper, Pascal Moraguès, Jan Wijn und Matan Porat teil. Parallel zu ihrer Tätigkeit als Performerin widmete sie sich ständig der künstlerischen Bildung und leitete Lehrerausbildungsprojekte in den Bereichen Musik und Tanz in Nepal, Mosambik und Myanmar. Derzeit ist sie Botschafterin der kollaborativen Plattform „O Outro Sou Eu“, die vom Nationalen Kulturzentrum und den Vereinten Nationen unterstützt wird. Joana Rolo ist neben Paula Castelar die Moderatorin der Antena 2-Radiosendung „As Notáveis“. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit widmet sich Joana Rolo begeistert dem Tanzen, Schwimmen und Tauchen. Sie hat auch einen Abschluss in Kunstgeschichte von der Universidade Nova de Lisboa.

Lyrische Sopranistin von Coloratura, wurde in Lissabon als Tochter eines portugiesischen Vaters und einer französischen Mutter geboren. Sie schloss ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik in Lissabon bei

Professor Sílvia Mateus und Nuno Vieira de Almeida ab, nachdem sie in Wien ein Erasmus-Studium absolviert hatte, in dem sie mit Gabriele Fontana und Rainer Trost zusammengearbeitet hatte. Sie besitzt einen Bachelor of Singing Pedagogy und absolvierte ihr Masterstudium in Gesangsperformance an der Anton Bruckner Universität in Linz in der Klasse der Lehrerin Katerina Beranova und ist derzeit Gesangslehrerin Wien. In der Oper spielte die Sopranistin bereits mehrere Rollen als Königin der Nacht in der „Zauberflöte“ (W. A. Mozart) in Österreich und Deutschland (Dir. Thomas Kerbl); Despina in Cosí fan Tutte“ (W. A. Mozart) am Lisbon Trinity Theatre (Dir. Bernardo Marques) sowie Lesbinas Rolle in der Oper „Der Philosoph von Campagna“ (B. Galuppi) in St. Petersburg (Dir. Stefano Carlini). Ebenfalls als ESML-Studentin war sie an der Konzertversion der Oper „Paride ed Elena“ (CW Gluck) als Paride (Dir. Pedro Castro) sowie an einer Produktion von „L’enfant et les sortilèges“ (M. Ravel) beteiligt. Die Sopranistin konzertiert regelmäßig in Österreich (wo sie mittlerweile lebt) und in ganz Europa mit Opern-Liederabenden bis hin zu französischen Chansons. Sie interessiert sich auch für das zeitgenössische Repertoire und hat Werke von Komponisten wie Eugénio Rodrigues, Carlos Caires, Till Körber und Hassan Zanjirani Farahani uraufgeführt. In der Meisterklasse arbeitete sie mit mehreren renommierten Lehrern wie Yvonne Minton, Tom Krause, Lorraine Nubar oder Dalton Baldwin und Elena Dumitrescu Nentwig zusammen.

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